Tag 1 in Las Vegas

Nach einer 5-stündigen Autofahrt mit unserem Jeep Patriot checkten wir im Tuscany Suites & Casino direkt am Strip in Las Vegas ein. Mit dem Tuscany haben wir einen Volltreffer gelandet: super Lage, hervorragende Zimmer und sehr gutes Essen. Natürlich erkundeten wir gleich den Strip und nach einem 20 minütigen Fußmarsch erreichten wir den Cesars Palace (Hangover 🙂 ), das Paris, dann das Bellagio und das Planet Hollywood. Jedes Casino hat sein Motto, man muss also gar nicht um die ganze Welt reisen, die Welt ist in Las Vegas 😉 . Man sieht den Eiffelturm von Paris, die Freiheitsstatue von New York, eine ägyptische Pyramide, Märchenschlösser aus Disneyland oder die römische Antike im Cesars Palace.

Spontan entschlossen wir uns, das Musical „Michael Jackson ONE“ im Mandalay Bay anzusehen. Es war einfach „awesome“! Das Musical wurde von den Artisten von Crique du Soleil aufgeführt, daher bezauberte es mit hervorragender Artistik und Choreographie, perfekter Songauswahl sowie einzigartigen Bühnenbildern. Wir waren hin und weg!

Nach diesem Erlebnis tauchten wir ab in die Welt der Spielautomaten. Michi war der Winner des Abends, denn mit nur zwei Dollar Einsatz sahnte er einen Gewinn von 11 Dollar ab 🙂 . Möge diese Glückssträhne heute weitergehen 😉

Universal Studios in Hollywood

Diesen Tag verbrachten wir bis in die Nachtstunden in den Universal Studios. Wir hatten einen mordsmäßigen Spaß mit den Simpsons, Minions, Shrek, Waterworld, einer Führung durch die Studios, einigen technischen Leckerbissen (3D- und 4D Kino) und ein paar lustigen Gestalten. Der Tag hätte auch 48 Stunden dauern können 😉
Wir waren fasziniert von den detailgetreuen Nachbauten von den Gebäuden von Springfield und den virtuellen und nervenaufreibenden Achterbahnfahrten mit den Minions, mit Shrek und mit den Simpsons (Conny schrie dabei um ihr Leben!)
Man ist von dem ganzen Flair wie verzaubert, nicht nur von dieser Märchenwelt, sondern auch wenn man daran denkt, welch großartige Filme mit weltberühmten Schauspielern auf diesem Gelände gedreht wurden.

Los Angeles

Kein Hollywood Besuch ohne das Hollywood Sign: wir fuhren zum Griffith Observatorium, um gute Schnappschüsse von diesem Wahrzeichen schießen zu können. Nachdem unser Fotoapparat heiß gelaufen war (bei einer Temperatur von knapp 40°C) machten wir uns auf den Weg zu den Reichen und Schönen – nach Beverly Hills zum Rodeo Drive. Wir flanierten als Touristen getarnt durch diese sündteure Straße und machten Schnappschüsse für unsere Weihnachts – Wunschlisten (das Christkindle hat viel zu schleppen 😉 )
Um uns wieder etwas abzukühlen fuhren wir den berühmten Highway 1 entlang nach Malibu. Am Strand von Malibu kühlten wir unsere Füße im kalten, aber wunderschönen Pazifik ab. Wir ließen uns am Strand nieder, genossen die wunderbare Atmosphäre und beobachteten die unzähligen Surfer. Schließlich machten wir uns auf den Weg Richtung Santa Barbara.

Ein Tag am Meer

Heute tauchten wir in die Unterwasserwelt ab, wir besuchten das Monterey Bay Aquarium. Dort konnten wir die Vielfalt der Fische und div. Meeressäuger in allen Größen, Formen und Farben in riesigen verglasten Wassertanks bestaunen. Das I-Tüpfelchen dieses Besuchs war der Streichelzoo der Meerestiere, hier konnten wir lebende Meeresbewohner (Rochen, Seeigel, Seesterne, …) berühren, was zum Teil durchaus mutig war 😉
Anschließend fanden wir das vom Film „Forrest Gump“ inspirierte Restaurant Bubba Gump. Das ganze Restaurant war voll mit Requisieten aus dem Film, die Speisen drehten sich hauptsächlich um Shrimps (die von Lieutenant Dan) – lecker 🙂 !
Nach dieser Stärkung machten wir bei einer Führung auf hoher See (Meer 😉 ) beim Whale Watching mit. Für dieses Highlight griffen wir etwas tiefer in unser Geldbörserl und lösten ein VIP Ticket – man gönnt sich ja sonst nichts 🙂 . Für dieses VIP Ticket konnten wir Buckelwaale vom oberen Schiffsdeck aus beobachten. Wir fuhren ca. 45 min aufs Meer hinaus, der Motor wurde ausgeschaltet und alle Leute schauten erwartungsvoll hinaus aufs Meer. Als wir die ersten Fontänen der Waale sahen, wurde es auf dem Boot ganz still und man hörte nur mehr das Klicksen der Fotoapparate. Es war ein unbeschreiblicher Moment, als immer mehr und mehr Waale sichtbar wurden und Robben in einer Formation um die Waale tanzten. Nach einiger Zeit waren die Waale beinahe zum Greifen nahe und zeigten uns noch ein Stückchen mehr von ihnen, bevor sie in die Tiefen des Meeres abtauchten. Das ist einer jener Momente im Leben, den man nie mehr vergessen wird.

Google, Apple und Pier 39

Heute fuhren wir nach San Francisco – nicht ohne zuvor noch im Silicon Valley bei den beiden Riesen Google und Apple vorbeizuschauen. Im Silicon Valley sind Internetstartups genau so angesiedelt wie eben Google und Apple, aber auch Konzerne wie Whatsapp, Facebook, Mozilla, Intel oder Amazon. Während wir bei Google ohne größere Probleme den Campus betreten und Fotos schießen konnten, war das Ganze bei Apple etwas strenger ausgelegt – dort konnte nur gemacht werden, was auch erlaubt wurde. Es war danach schon irgendwie komisch, mit Google Maps in San Francisco (wie auch schon die ganzen Tage zuvor) zu navigieren, wenn man gerade am dem Ort war, wo das Ganze entwickelt wird…
In San Francisco besuchten wir den Pier 39, der für seine Seelöwenkolonie bekannt ist. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag damit, am Pier zu spazieren, den Seelöwen zuzusehen, etwas zu essen und darüber zu staunen, wie sportlich die Einwohner von San Francisco sind – Radfahrer und Jogger, wohin man sieht.