Tag 1 im Big Apple

Nach einem langen Flug ließen wir es uns nicht nehmen, gleich in die City von New York aufzubrechen. Wir fuhren zum 9/11 Memorial, wo gerade die Gedenkfeiern zum 11. September im Gange waren.

Als wir dort angekommen waren, war es für uns wie eine emotionale Achterbahn. Viele Leute umarmten sich oder hatten Tränen in den Augen. Nach all den Jahren (14) ist noch immer ein enormer Zusammenhalt zwischen den Menschen zu spüren. Wir haben uns auf einem Gedenkplakat verewigt.

Empire State Building und Central Park

Nach einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück in einem Diners fuhren wir zum Empire State Building – Schlaflos in Seattle lässt grüßen (für euch Mädels 🙂 ). Mit dem Aufzug erreicht man den 86. Stock in Windeseile. Der Ausblick, der uns dann erwartete… kennt ihr das Gefühl, schwerelos zu sein und über den Dingen zu schweben? All die Wolkenkratzer, Dachterassen, die Stadtteile von New York, das Treiben in den Strassen – kaum in Worte zu fassen. Um anschließend wieder Boden unter die Füsse zu bekommen, gingen wir in den Central Park und ließen die Seele baumeln. Bei der John Lennon Gedenkstätte Strawberry Fields verweilten wir einige Zeit und genossen die Beatles – Lieder des dort spielenden Musikers. Um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, suchten wir uns ein vornehmes Steakhouse, das Gallagher’s am Times Square. Dort angekommen schaute man uns erst mal mit großen Augen an, da wir mit Rucksack, Wasserflaschen und für diese Verhältnisse underdressed in das Lokal hineinspazierten. Man wies uns dennoch einen Tisch zu, und das Steak, das wir im Anschluss bekamen, war eine Geschmacksexplosion im Mund. Es war das Beste, das wir je gegessen hatten. An so etwas könnten wir uns gewöhnen 🙂

Unser Besuch bei Andreas, Veronika und Judith in Charlotte

Für einen Tag machten wir einen Abstecher nach Charlotte in North Carolina, um unseren Arbeitskollegen Andreas mit Family zu besuchen. Andreas, Veronika und Judith (4 Jahre) leben seit zwei Jahren in Charlotte. Seit kurzen besitzen sie ein typisch amerikanisches Haus, in dem wir herzlich empfangen wurden. Nach einem Besuch in einer herzigen Patisserie schauten wir uns das NASCAR-Museum an. Typisch amerikanisch werden dort nicht nur Autos ausgestellt, sondern der Besucher wird mulitmedial und interaktiv unterhalten. Nach einem geselligen und trinkfesten 😉 Abend fielen wir todmüde in die Federn. Vor unserer Abreise am nächsten Tag besuchten wir noch ein Designer – Outlet (Conny musste ihre Kreditkarte festhalten 🙂 ) und ein Fusion – Restaurant, denn der bezaubernde Wildfang Judith wollte dort unbedingt „Käse-Noodles“ essen. Wir freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen mit ihnen in Österreich (oder Amerika 🙂 )!

Scottsdale in Arizona

Bei diesem Zwischenstopp haben wir erstmals unsere Wäsche gewaschen. Mit frisch gewaschener Kleidung starteten wir unsere Shoppingtour, denn gleich in der Nähe des Motels befindet sich eine riesige Shoppingmal mit einem Burlington Store (Designerware zu H&M – Preisen, ein Paradies für Conny 😉 ).

Wir haben das tropische Klima und die etwas ruhigere Zeit in Scottsdale sehr genossen und freuen uns jetzt auf den Grand Canyon.

Grand Canyon

Nach einer Übernachtung in einem unterklassigen Hotel fuhren wir zum Grand Canyon National Park. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir den Watchtower (Aussichtsturm), von hier aus sahen wir zum ersten Mal den Grand Canyon. Der Anblick war einfach überwältigend! Die Farbenpracht, die Weite und die unendliche Stille dieses Canyon ist unbeschreiblich. Wir wussten gar nicht, wohin wir zuerst blicken sollten. Wir besuchten unterschiedliche Aussichtspunkte, von wo aus man jedes Mal einen anderen Blick auf den Canyon werfen konnte. Der Caynon misst unvorstellbare 29 km an seiner breitesten Stelle und ist 1.6 km tief. Vollkommen vertieft in so viel Schönheit vergaßen wir uns mit Sonnencreme gegen die Sonne zu schützen und nahmen vom Grand Canyon einen ziemlichen Sonnenbrand mit nach Las Vegas 😉 Das ist der Supergau – Hangover lässt grüßen…