Santa Barbara

Heute verbrachten wir den Tag in Santa Barbara. Santa Barbara liegt am Pazifik und bezaubert mit seinem Flair, wir fühlten uns dort sofort wohl. Die liebevoll gestalteten Bars und Cafes laden zum Verweilen ein, und der Strand erscheint wie aus einem Bilderbuch.
Wir haben den Tag Tag sein lassen und uns einfach von der zauberhaften Atmosphäre treiben lassen.

Sequoia Nationalpark

Nach einer fünfstündigen Autofahrt erreichten wir den Sequoia Nationalpark. Wir waren schon voller Vorfreude auf das, was uns erwartet, da dieser Park für seine Mammutbäume berühmt ist. Als wir die ersten Mammutbäume erblickten, fuhren wir gleich an den Straßenrand und staunten über die Ausmaße der Bäume. Es ist beeindruckend, wie riesengroß und mächtig sie sind, man muss dies wirklich mit eigenen Augen gesehen haben. Wir fuhren weiter zum Giant Forest, denn hier stehen die meisten Mammutbäume. Dort liefen wir einen Trail entlang von einem Baum zum nächsten und berührten sie. Die Bäume fühlen sich „anders“ an, sie sind weich und haarig, das Gefühl, diese Bäume zu berühren, ist außergewöhnlich schön.
Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir das nächste Highlight: General Sherman. Sherman ist kein Mensch, sondern der volumsmäßig größte Baum der Welt mit einem Alter von ca. 2300 Jahren und einem Durchmesser von 31m. Dem alten Kerl fehlt leider seine Baumkrone, aber das schmältert seine Schönheit nicht.
Als Andenken an diese Riesen nahmen wir ein kleines Stückchen von ihnen mit 😉

Ein Tag am Meer

Heute tauchten wir in die Unterwasserwelt ab, wir besuchten das Monterey Bay Aquarium. Dort konnten wir die Vielfalt der Fische und div. Meeressäuger in allen Größen, Formen und Farben in riesigen verglasten Wassertanks bestaunen. Das I-Tüpfelchen dieses Besuchs war der Streichelzoo der Meerestiere, hier konnten wir lebende Meeresbewohner (Rochen, Seeigel, Seesterne, …) berühren, was zum Teil durchaus mutig war 😉
Anschließend fanden wir das vom Film „Forrest Gump“ inspirierte Restaurant Bubba Gump. Das ganze Restaurant war voll mit Requisieten aus dem Film, die Speisen drehten sich hauptsächlich um Shrimps (die von Lieutenant Dan) – lecker 🙂 !
Nach dieser Stärkung machten wir bei einer Führung auf hoher See (Meer 😉 ) beim Whale Watching mit. Für dieses Highlight griffen wir etwas tiefer in unser Geldbörserl und lösten ein VIP Ticket – man gönnt sich ja sonst nichts 🙂 . Für dieses VIP Ticket konnten wir Buckelwaale vom oberen Schiffsdeck aus beobachten. Wir fuhren ca. 45 min aufs Meer hinaus, der Motor wurde ausgeschaltet und alle Leute schauten erwartungsvoll hinaus aufs Meer. Als wir die ersten Fontänen der Waale sahen, wurde es auf dem Boot ganz still und man hörte nur mehr das Klicksen der Fotoapparate. Es war ein unbeschreiblicher Moment, als immer mehr und mehr Waale sichtbar wurden und Robben in einer Formation um die Waale tanzten. Nach einiger Zeit waren die Waale beinahe zum Greifen nahe und zeigten uns noch ein Stückchen mehr von ihnen, bevor sie in die Tiefen des Meeres abtauchten. Das ist einer jener Momente im Leben, den man nie mehr vergessen wird.

Google, Apple und Pier 39

Heute fuhren wir nach San Francisco – nicht ohne zuvor noch im Silicon Valley bei den beiden Riesen Google und Apple vorbeizuschauen. Im Silicon Valley sind Internetstartups genau so angesiedelt wie eben Google und Apple, aber auch Konzerne wie Whatsapp, Facebook, Mozilla, Intel oder Amazon. Während wir bei Google ohne größere Probleme den Campus betreten und Fotos schießen konnten, war das Ganze bei Apple etwas strenger ausgelegt – dort konnte nur gemacht werden, was auch erlaubt wurde. Es war danach schon irgendwie komisch, mit Google Maps in San Francisco (wie auch schon die ganzen Tage zuvor) zu navigieren, wenn man gerade am dem Ort war, wo das Ganze entwickelt wird…
In San Francisco besuchten wir den Pier 39, der für seine Seelöwenkolonie bekannt ist. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag damit, am Pier zu spazieren, den Seelöwen zuzusehen, etwas zu essen und darüber zu staunen, wie sportlich die Einwohner von San Francisco sind – Radfahrer und Jogger, wohin man sieht.

San Francisco – Golden Gate, Sausalito und Cable Car

Der Tag heute begann mit Regen (übrigens der erste Regentag in diesen wunderschönen 3 Wochen) – aber das war klar, denn Amerika ist traurig, dass unser Abschied naht 😉 . Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und fuhren Richtung Sausalito. Als wir an die Golden Gate Bridge ankamen, kamen uns Erinnerungen und Bilder der Serie „Die Straßen von San Francisco“ in den Sinn (wir sind Kinder der 70er 😉 ). Nachdem wir genügend Fotos geschossen hatten, fuhren wir über die Brücke und legten einen kurzen Zwischenstopp in dem wunderschönen Sausalito ein. Anschließend kehrten wir zurück nach Downtown San Francisco, um eine Runde mit der weltbekannten Cable Car zu fahren. Das war für uns eine Riesengaude, denn das Auf- und Ab durch die Straßen, der Fahrtwind in den Haaren und der Nervenkitzel, beinahe die vorbeifahrenden Autos zu berühren, war schon ziemlich außergewöhnlich.

Das war nun leider der letzte Tag unserer genialen Urlaubsreise, nun bereiten wir uns auf die Heimreise vor.

Als kleine Randnotiz: wir sind in den letzten Tagen und Wochen ca. 7300 km mit unserem Jeep durch fünf Staaten der USA gefahren: New York, North Carolina, Arizona, Nevada und Kalifornien 🙂 !